Klassische Dermatologie

Hautkrebsvorsorge


Das Melanom gehört zu den gefährlichsten Krebserkrankungen überhaupt. Es streut sehr schnell über die Lymphwege und/oder das Blut und kann Metastasen in praktisch allen Organen, Muskeln und auch Knochen bilden. Erkennt man die Erkrankung zu spät, hat sie trotz der Möglichkeiten der modernen Medizin meistens eine leider sehr ungünstige Prognose. Der Großteil der Melanome bildet sich aus pigmentierten Muttermalen, sie können aber auch spontan auf völlig unauffälliger Haut entstehen.

Gerade dann wenn die Heilungschancen durch einen einfachen chirurgischen Eingriff besonders hoch sind, nämlich bei kleinen Melanomen, versagt die Untersuchung mit dem freien Auge und die ABCD Regel.

  • A: Asymetrie,
  • B: unregelmäßige Begrenzung
  • C: Color: also Vielfärbigkeit
  • D: für Diameter,also Durchmesser größer als 6mm.

Ich verwende daher den Photomax PRO zur digitale Hautdokumentation.

Das Melanom

Das Melanom ist der Tumor mit der am schnellsten ansteigenden Inzidenz. In Europa sind das ca. 13-15 Neuerkrankungen /10.000/Jahr. Das entspricht einem Lebenszeitrisiko, an einem maligem Melanom zu erkranken von >1%. Je früher die Diagnosestellung desto eher besteht die Möglichkeit der Diagnosestellung eines Melanoms mit einer kleineren Tumordicke. Melanome mit einer Tumordicke von 0,75mm haben eine wesentlich bessere Prognose.

Muttermale

1x pro Jahr sollte eine Muttermalkontrolle, insbesondere die Verlaufskontrolle von klinisch auffälligen aber noch nicht krankhaft veränderten Muttermalen, erfolgen. In meiner Ordination nehme ich mir ausführlich Zeit mittels eines Dermatoskops sämtliche Muttermale oder andere Hauterkrankungen zu untersuchen.